Friedensförderung: Die Stimmen der Kinder hören!
In vielen Ländern weltweit herrscht Gewalt vor und werden bewaffnete Konflikte ausgetragen. Die schwächsten Glieder von Gesellschaften sind stets die, die am meisten Leid von Gewalt tragen. Dazu gehören vor allem Kinder. Da World Vision in gewaltsamen Regionen arbeitet, zeigt sich umgehend, dass wir unsere Projekte auf den Kontext einstellen müssen. Neben der konfliktsensiblen Planung und Umsetzung von Projekten ist es elementar, den Frieden aktiv durch unsere Projekte zu fördern.
Denn: Nur in politisch relativ stabilen und sicheren Staaten kann die Entwicklungs-Zusammenarbeit nachhaltig greifen. Dementsprechend können sich auch Kinder nur dann entsprechend gut entwickelt.
Ein kinderfreundliches Instrument von World Vision, um den Frieden für und gemeinsam mit Kindern zu fördern, ist Empowering Children as Peacebuilders. Kinder lernen, mit Spannungen im Alltag konstruktiv und friedensfördernd umzugehen. Durch spielerische und gezielte Friedensbildung lernen sie, Mauern und Feindbilder in ihren Köpfen zu überwinden. Sie trainieren ihre Dialogfähigkeiten, damit sie Konflikte verbal bearbeiten und ihre Gefühle besser und ihrem Gegenüber sensibler ausdrücken können.
All dies trägt nachweislich zur Stärkung des Toleranz- und Demokratieverständnisses der jungen Menschen bei.
Stimmen und Meinungen von Kindern zählen!
ECaP wird mittels verschiedener kindgerechter Methoden umgesetzt. Eine der Methoden ist das so genannte „Peace Journal“. Sie wurde unter anderem in Ruanda durch das World Vision East Africa Peacebuilding Learning Center angewandt. 186 ruandische Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren nahmen an der Initiative teil. Alle TeilnehmerInnen erhielten ein Heft, ihr eigenes Friedensheft. Darin durften sie zu Friedensthemen schreiben. Mit Unterstützung professionell ausgebildeten Coaches ging es ausschließlich um ihre Meinungen der Kinder, da diese Initiative darauf abzielt, eine Kultur des Friedens fördern.
Lesen Sie die eindrücklichen Zitate, Gedichte und Geschichten aus den Peace Journals















