Mit Bildung in die Zukunft investieren
World Vision setzt sich dafür ein, dass Kinder in Entwicklungsländern durch Bildung echte Chancen erhalten, der Armut zu entkommen. Insbesondere in den ländlichen Gebieten der Entwicklungsländer besteht ein enger Zusammenhang zwischen Bildungsproblemen und Armut. Kinder können häufig keine Schulen besuchen, weil sie zu weit weg, überfüllt oder marode sind. In manchen Fällen ist es den Eltern wichtiger, dass die Kinder auf dem Feld helfen, oder es fehlt schlicht das Geld für die Bücher oder die häufig vorgeschriebene Schuluniform.
World Vision ermöglicht Bildung
In unseren Patenschaftsprojekten bauen und sanieren wir gemeinsam mit den Dorfbewohnern Klassenräume, statten Schulen mit Lehrmaterial und Büchern aus, bilden die Lehrer fort und unterstützen Kinder mit Schuluniformen. Oft ist auch die Überzeugungsarbeit bei den Eltern wichtig. Viele können selbst nicht lesen und schreiben und benötigen Hilfe vom Sohn bei der Landwirtschaft oder möchten ihre Tochter früh verheiraten. Hier muss vermittelt werden, dass Kinder auch Rechte haben – eine Aufgabe, für die die einheimischen Mitarbeiter von World Vision viel Fingerspitzengefühl brauchen. Doch es lohnt sich, denn wenn sich die ersten Erfolge einstellen, ist die Freude groß und die Zukunftsaussichten verbessern sich.Unterstützen Sie unsere umfassende und nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe mit einer Kinderpatenschaft.
Bildung – auch für Erwachsene
Für Jugendliche und Erwachsene, die nie Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt haben, ist Bildung ebenso wichtig wie für Kinder. Etwa wenn sich eine Mutter mit einem kleinen Geschäft selbständig macht und damit ihre Kinder besser ernähren kann. Außerdem führt World Vision auch handwerkliche Ausbildungen, Fortbildungen zu Gesundheit und Ernährung sowie zu Kinderrechten durch. Möchten Sie spezielle Bildungsprojekte unterstützen?
Mehr Informationen zu Bildungsschwerpunkten finden Sie hier
Doch auch in unserer Katastrophenhilfe ist Bildung ein fester Bestandteil. Ein Beispiel dafür ist Haiti. Nach dem verheerenden Erdbeben richtete World Vision Kinderzentren ein, in denen die teils traumatisierten Mädchen und Jungen spielen, aber auch lernen konnten. Auf diese Weise entsteht bei den Kindern ein neues Gefühl für „Normalität“, das in diesen Krisensituationen so wichtig ist.
Cornelius Murkomen war 13 Jahre alt und lebte in einer armen Region in Kenia, als ein Ehepaar aus Deutschland die Patenschaft für ihn übernahm. Seine Familie wohnte in einem ländlichen Gebiet nahe der Stadt Marakwet. „Es gab nicht genug sauberes Trinkwasser und zu wenig zu essen“, erinnert sich Cornelius. „Auch die Gesundheitsversorgung, die hygienischen Zustände und die Bildungsmöglichkeiten waren schlecht.“ Heute ist der 34-Jährige stolzer Vater zweier Kinder und kann als leitender Lehrer seine Familie gut versorgen.

















