| Nothilfe und langfristige Hilfe gehen Hand in Hand
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Nothilfe und langfristige Unterstützung gehen Hand in Hand
World Vision hilft seit über 50 Jahren Kindern und ihren Familien in Entwicklungsländern. Die Hilfe reicht von der kurzfristigen Versorgung von Flüchtlingen oder Opfern einer Naturkatastrophe bis zu langfristigen Entwicklungsprojekten.
Beides geht Hand in Hand: Nach einem Erdbeben oder einer Überschwemmung helfen wir den Betroffenen mit dem Nötigsten: Nahrungsmittel, Wasser, Zelte, Hygieneartikel. Wenn die erste und akute Not gelindert ist, unterstützen wir die Bevölkerung beim Wiederaufbau ihrer Häuser und dem Anlegen neuer Felder.
Aus der Nothilfe und dem Wiederaufbau kann ein langfristiges Engagement erwachsen. Denn oft genug stellen wir fest, dass sich eine ohnehin bestehende Notlage der Bevölkerung durch die akut eingetretene Katastrophe nochmals zugespitzt hat. Schon davor bestimmten dauerhafte Probleme wie Unterernährung, mangelnde Wasserversorgung und geringe schlechte Ernteerträge den Alltag der Menschen. Um aber nachhaltig zu helfen, braucht es neben guten Konzepten vor allem Zeit.
Nachhaltige Hilfe braucht Zeit
Unsere Regional-Entwicklungsprojekte werden durch Kinderpatenschaften ermöglicht und dauern zwischen 12 und 15 Jahre. In dieser Zeit lernt die Bevölkerung die Probleme ihrer Region mit unserer Hilfe anzupacken und nachhaltige Veränderungen herbeizuführen. Dazu gehört auch die Vorbereitung auf Krisensituationen: Deshalb wird beispielsweise ein gemeinsamer Getreidespeicher angelegt, auf den die Bewohner der Dörfer in einer Dürreperiode zurückgreifen können. So greifen Nothilfemaßnahmen und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit ineinander.
Regionalentwicklung – der Grundstein für eine ganze Region
Eine Region soll lebenswerter werden und ihren Bewohnern neue Chancen in ihrer Heimat eröffnen und der Abwanderung in Städte und andere Regionen entgegenwirken. In fünf Bereichen arbeitet World Vision in jedem Regional-Entwicklungsprojekt an der Verbesserung der Situation: Wasser, Gesundheit und Hygiene, Ernährung und Landwirtschaft, Bildung und Ausbildung, wirtschaftliche Entwicklung.
Zudem befassen sich viele Projekte zunehmend mit der Problematik von HIV und Aids, der Friedensförderung und Konfliktbewältigung sowie der wirtschaftlichen Förderung durch Kleinkredite.