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Nachhaltige Hilfe

Aethiopien

Äthiopien in Ostafrika war wegen anhaltender Dürren in den 80er­Jahren ein Synonym für Hunger und Elend. Um besonders den Kindern zu helfen, startete World Vision damals im Anschluss an die Nothilfe langfristige Patenschafts­Projekte in der Region. Durch bessere Anbaumethoden, neue Bewässerungssysteme, Schulbildung und medizinische Versorgung hat sich das Leben der Patenkinder grundlegend verbessert.

Der Erfolg zeigt: Hilfe ist möglich!

Den langfristigen Erfolg der Hilfe sieht man heute: In den äthiopischen Projektgebieten von World Vision Deutschland sind die Folgen der aktuellen Dürre deutlich schwächer ausge­ prägt als in den umliegenden Regionen. Deshalb gilt auch jetzt: Um die nächsten Krisen in Ostafrika zu vermeiden, müssen der Nothilfe nachhaltige Projekte folgen. World Vision bleibt vor Ort – auch wenn die Kameras längst wieder verschwunden sind.

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Hilfe trotz erschwerter Bedingungen

Somalia

Von der Dürrekatastrophe in Ostafrika ist Somalia besonders schwer betroffen. Am schlimmsten leiden die Menschen im Süden des Landes, wo die Zentralregierung über weite Gebiete schon lange keine Kontrolle mehr hat. Hier sind bereits 40 Prozent der Kinder unter fünf Jahren unterernährt. Doch die islamistischen Milizen, die hier das Sagen haben, lassen keine Hilfe zu. Wie andere westliche Hilfsorganisationen musste auch World Vision im vergangenen Jahr auf ihren Druck hin die Arbeit in diesem Landesteil einstellen.

Mobile Kliniken versorgen Flüchtlinge

Jetzt konzentriert sich der Einsatz von World Vision auf den Norden des Landes. Neben der Hilfe für die örtliche Bevölkerung steht die Versorgung von Binnenvertriebenen im Vordergrund. In mobilen Kliniken werden vor allem Kleinkinder, Schwangere und stillende Mütter mit Aufbaunahrung und Vitaminpräparaten versorgt, sodass sie schnell wieder zu Kräften kommen. Durch den Hunger und die Flucht geschwächt, sind die Kinder anfällig für Krankheiten wie Masern, Diphterie oder Tuberkulose, die sich in den beengten Flüchtlingslagern schnell ausbreiten. Schutzimpfungen bewahren sie vor zusätzlichem Leid.

Auf einem guten Weg

Tansania

Tansania gehört zu den politischen stabilsten Ländern des Kontinents. Die Zusammenarbeit mit Geberländern und Organisationen der Entwicklungshilfe ist vorbildlich. World Vision unterstützt die Menschen vor Ort bereits seit vielen Jahren erfolgreich bei der Armutsbekämpfung. Tansania ist ein Beispiel dafür, das gute Entwicklungszusammenarbeit viel bewirken kann, denn unter den Ländern Ostafrikas ist das Land von der aktuellen Dürre am wenigsten betroffen, und die Wirtschaft wächst. Die Regierung arbeitet mit großem Einsatz an der Überwindung der Armut – und ist dabei auf unsere Hilfe angewiesen.

Ohne Hilfe hat Tansania keine Chance

Denn immer noch gehört Tansania zu den 30 ärmsten Ländern der Welt. Industrie gibt es kaum, die meisten Menschen leben von der Landwirtschaft mehr schlecht als recht. Und Aids grassiert auch in Tansania. Mit langfristigen Entwicklungsprojekten leistet World Vision nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützt die Menschen dabei, dauerhaft aus dem Teufelskreis der Armut auszubrechen.

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Mit Vorsorge das Schlimmste verhindert

Kenia

In Kenia ist World Vision schon seit mehr als 15 Jahren aktiv. In langfristigen Regional-Entwicklungsprojekten hat World Vision schon früh auf die drohende Nahrungsmittelknappheit reagiert und Sondermittel für Nothilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt. So wurden zum Beispiel Familien mit Trinkwasser versorgt und Zusatznahrung an unterernährte Kinder und Mütter ausgegeben. Gleichzeitig wurden in den Dorfgemeinschaften frühzeitig Projekte gefördert, die die Vorsorge gegen Dürre verbessern.

Nothilfe in Flüchtlingslagern

Angesichts der Ausmaße, die die Katastrophe nach und nach angenommen hat, wurde weitergehende Hilfe, auch außerhalb der World Vision-Projektgebiete nötig. So erhielten Not leidende Menschen Wasser- und Gesundheitsversorgung sowie Nahrungsmittelhilfe. In dem Flüchtlingslager Dadaab haben Mitarbeiter 5.000 Familien mit Planen, Decken, Moskitonetzen, Koch- und Hygienesets versorgt und Unterkünfte für 30.000 Flüchtlinge aufgebaut.

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SIE WERDEN DRINGEND GEBRAUCHT!

Hallo, ich bin Gerald Ooko aus Kenia.


Ich freue mich, dass Du hier bist!

3.000 Kinder in unseren Projektgebieten in Ostafrika warten dringend auf eine Unterstützung.

Möchten Sie die Patenschaft für ein anderes Kind übernehmen?


Ihre Spende für Ostafrika hilft.

Judith Rakers

Judith Rakers in Ostafrika

Die Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers hat mit World Vision ihr Patenkind Mariamu Juma Rashidi in Tansania besucht.
Transparenzpreis 2010 DZI Spendensiegel Deutscher Spendenrat Aktion Deutschland Hilft
Hotline: 0800 - 0 10 20 22
Mo.-Fr. von 8:00 - 20:00 Uhr - kostenfrei


Spendenkonto:
Evangelische Kreditgenossenschaft,
Konto 8800, BLZ 520 604 10

Keine vertragliche Bindung


Mit der Übernahme einer Kinderpatenschaft gehen Sie keine vertraglichen Verpflichtungen ein – den Patenschaftsbeitrag von 30 Euro zahlen Sie nur so lange Sie können und wollen. Kündigen können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen.

Ihre Hilfe ist steuerlich absetzbar


World Vision ist als gemeinnützig anerkannt – die Patenschaftsbeiträge sind also steuerlich absetzbar. Eine Sammelbestätigung erhalten Sie automatisch Ende Januar jeden Jahres.

Der Briefkontakt zu Ihrem Patenkind


Sie können Briefkontakt mit Ihrem Patenkind pflegen. Der Briefkontakt ist eine wundervolle Möglichkeit, das Kind und seine Umgebung besser kennenzulernen und zu verstehen.

Wenn Sie Ihr Patenkind besuchen möchten


Besuche beim Patenkind sind möglich, allerdings mit einigen Vorbereitungen verbunden. Sie sollten sich daher spätestens acht Wochen vor dem Besuch bei uns melden, damit wir das Notwendige organisieren können.

World Vision - eine weltweite Partnerschaft


World Vision ist ein christliches Kinderhilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft. Wir unterstützen Kinder, Familien und ihr Umfeld im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Als Christen unterschiedlicher Konfessionen helfen die Mitarbeiter von World Vision weltweit Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Nationalität. World Vision Deutschland ist Teil des weltweiten World Vision-Netzwerks, das in fast hundert Ländern aktiv ist.

Transparenzpreis für World Vision


Eine inzwischen anerkannte Größe in der Fachwelt ist der jährliche Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen untersucht die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, wie genau deutsche Spendenorganisationen über ihre Arbeit und die Verwendung der Mittel berichten.

World Vision Deutschland erreichte bei der letzten Bewertung erneut den zweiten Platz von 60 Organisationen.
Mit dieser hervorragenden Beurteilung bescheinigt die Jury World Vision Deutschland einen sehr transparenten Umgang mit Spendengeldern und eine offene Kommunikation mit seinen Paten und Spendern. Die Verleihung des Preises beruht vor allem auf der Analyse des Jahresberichtes der teilnehmenden Organisationen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser


World Vision wird auf verschiedenen Ebenen kontrolliert: Sowohl die Projekte und die verantwortlichen Partnerbüros in den Entwicklungsländern als auch World Vision Deutschland werden regelmäßig eingehenden sachlichen und finanziellen Prüfungen unterzogen. So soll die größtmögliche Wirkung und Wirtschaftlichkeit der Projektarbeit gewährleistet und eine sachgemäße Verwendung der Spendengelder sichergestellt werden.

Die Wirkung der eigenen Arbeit misst World Vision weltweit mit einem System von Indikatoren, die zeigen, wie sich die Lebensqualität der Bevölkerung und insbesondere der Kinder über die Jahre verändert hat. In Deutschland erfolgen externe Kontrollen durch Wirtschaftsprüfer, die Steuerbehörden sowie das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), das uns jährlich das Spendensiegel verleiht.

World Vision Projekt: Lalo Assabi, Äthiopien

Lalo Assabi – Äthiopien

Endlich eine eigene Schule:

Shewaye lauscht aufmerksam der Lehrerin. Bevor die neue Schule da war, betrug ihr Schulweg acht Kilometer. Hunderte Jungen und Mädchen im Grundschulalter besuchten daher nicht den Unterricht – jetzt lernen die Kinder umso eifriger.

World Vision Projekt: Ephrata, Äthiopien

Ephrata  – Äthiopien

Stolz auf den eigenen Garten:

Mit Schulungen in modernen, Ressourcen schonenden Landwirtschaftsmethoden lernen die Kleinbauern, wie sie ihre Erträge langfristig steigern und damit ihr Einkommen sichern können.

World Vision Projekt: Gemza, Äthiopien

Gemza – Äthiopien

Alle helfen mit:

Durch die besseren Ernteerträge haben die Kinder mehr zu essen. Doch World Vision hilft den Menschen auch, neue Einkommensquellen zu finden und unabhängiger von der Landwirtschaft zu werden.

World Vision Projekt: Nedjo, Äthiopien

Nedjo – Äthiopien

Ich habe eine Zukunft:

Auch in Nedjo sind Mädchen besonders benachteiligt. Sie sollen verstärkt von den Bildungsmaßnahmen profitieren. Mit Aufklärungskampagnen sollen die Eltern davon überzeugt werden, ihre Kinder zur Schule zu schicken und sich für bessere Bildungsbedingungen zu engagieren.

World Vision Projekt: Karemo, Kenia

Karemo – Kenia

Bei der Feldarbeit:

Bei der Feldarbeit: Fortbildungen in biologisch-dynamischer Landwirtschaft helfen, die Ernten zu verbessern. Langfristig können sich die Bauern dadurch aus eigener Kraft ernähren und ihre Familien besser versorgen.

World Vision Projekt: Kolowa, Kenia

Kolowa – Kenia

Einsatz für Bildung:

Wenn wie in Kolowa die Armut groß und bei der Feldarbeit jede helfende Hand gebraucht wird, bleibt der Schulbesuch häufig auf der Strecke. Doch Bildung ist ein Kinderrecht und der entscheidende Ausweg aus dem Teufelskreis der Armut. Deshalb legt World Vision großen Wert auf die Aufklärung der Eltern und Dorfgemeinschaften, um sie vom Wert einer guten Schulbildung zu überzeugen.

World Vision Projekt: Lambwe, Kenia

Lambwe – Kenia

Groß genug für ihr Alter?

Mit einfachsten aber effektiven Mitteln untersuchen geschulte Helfer, ob Kinder sich altersgerecht entwickeln. So kann zum Beispiel eine versteckte Mangelernährung frühzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt werden.

World Vision Projekt: Magunga, Kenia

Magunga – Kenia

Örtliche World Vision-Mitarbeiter beim Spiel mit den Kindern:

Dass Kinder Rechte haben, dass sie Freiräume zum Spielen und Lernen brauchen, tritt angesichts des harten Alltags vieler Menschen manchmal in den Hintergrund. Unsere Aufgabe ist es, für die Rechte der Kinder zu einzutreten und ihnen eine Kindheit zu ermöglichen, die diesen Namen verdient.

World Vision Projekt: Marigat, Kenia

Marigat – Kenia

Kostbares Gut:

Die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser ist eine große Herausforderung in dem von Dürre geplagten Gebiet. World Vision baut Auffangecken und leitet das Wasser über Rohrsysteme zu den Entnahmestellen der umliegenden Dörfer. So haben die Familien Wasser in ihrer Nähe, mit dem sie kochen oder, wie diese Frau, ihre Beete gießen können.

World Vision Projekt: Bwembwera, Tansania

Bwembwera – Tansania

Für einen besseren Lebensstandard:

Ziegen und Hühner sind bewährte Nutztiere und tragen dazu bei, dass Familien ihren Lebensstandard steigern können. World Vision unterstützt die Familien unter anderem mit Schulungen zu moderner Viehhaltung und zu Tiergesundheit.

World Vision Projekt: King 'Ori, Tansania

King 'Ori – Tansania

Die Größte Sorge gilt den Kleinsten:

Gerade für kleine Kinder kann es überlebenswichtig sein, dass ihre Eltern in Ernährungsferagen gut geschult sind über die Gefahren von Durchfallerkrankungen und Malaria Bescheid wissen. World Vision engagiert sich daher besonders in der Aufklärung zu diesen lebenswichtigen Themen und bietet dazu auch praktische Hilfe.

World Vision Projekt: Lweru, Tansania

Lweru – Tansania

Bessere Ernten:

Landwirtschaft bildet die Lebensgrundlage fast aller Familien. Um die Ernteerträge zu erhöhen und so für ein nachhaltig gutes Auskommen zu sorgen, schult World Vision die Bauern in Ressourcen schonenden Anbaumethoden. Sie lernen zum Beispiel, wie sie die Felder effi zient bewässern, die Ernte vor Krankheitsbefall schützen und eigenen Dünger herstellen können.

World Vision Projekt: Magoma, Tansania

Magoma – Tansania

Stimmt das Gewicht?

Regelmäßige Gewichtskontrollen (hier mittels einer Zugwaage) sind wichtig, um Unterernährung bei Kleinkindern frühzeitig zu erkennen. Denn je schneller die richtigen Maßnahmen ergriffen werden, desto größer ist die Chance, dass die Kinder ohne bleibende Entwcklungsschäden davonkommen.

World Vision Projekt: Mswaki, Tansania

Mswaki – Tansania

Bei der Gartenarbeit:

Bei der Gartenarbeit: Der Gemüseanbau, den World Vision vor Ort fördert, bietet eine wichtige Nahrungsergänzung und hilft den Eltern, ihre Kinder gesünder zu ernähren. Die Überschüsse verkaufen sie auf dem Markt, was die Haushaltskasse entlastet.

World Vision Projekt: Lzigo, Tansania

Lzigo – Tansania

Kostbares Gut:

Beim Unterricht: Eine gute Schulbildung ist ein wichtiger Schritt aus der Armut für den Einzelnen, stärkt darüber hinaus aber auch die Entwicklung der ganzen Region. World Vision investiert daher in die Schulgebäude vor Ort sowie in die Qualität des Unterrichts.