ERNÄHRUNGSSICHERUNG: WIRKSAME HILFE FÜR KINDER

Zu Beginn der Projektarbeit hat World Vision gemeinsam mit der Bevölkerung analysiert, weshalb sich die Familien nicht ausreichend mit Nahrungsmitteln versorgen können.

Geringe Ernteerträge

Dabei stellte sich heraus, dass die Erträge wegen herkömmlicher Anbaumethoden, Dürreperioden und schlechter Bodenqualität zu gering waren. Die Kleinbauern haben auch viele Sorten angebaut, die nicht an die klimatischen Bedingungen angepasst waren und konnten ihre Felder nicht ausreichend bewässern. Auch fehlte ihnen das Wissen, um eigenen Kompost herzustellen. Zudem rodeten die Bewohner Bäume und Büsche, um Feuerholz zu haben, und schadeten damit der Umwelt.

Schulungen zu verbesserten Anbaumethoden und Wiederaufforstung

In Schulungen hat World Vision innerhalb der letzten fünf Jahre 20 Prozent der Kleinbauern notwendiges Wissen vermittelt, damit sie ihre Erträge steigern und die Umwelt schonen. Die Kleinbauern kennen nun verbesserte Anbaumethoden und wissen, wie sie einen Gemüsegarten anlegen, Saatgut und Kompost herstellen können. Auch zur Wiederaufforstung und der Einrichtung von Baumschulen wurden sie geschult. 

Die Schulungsteilnehmer geben ihr Wissen weiter

Um die Lehrstunden anschaulich und praktisch zu gestalten, hat World Vision gemeinsam mit den Kleinbauern Demonstrationsfelder angelegt. Ihre neuen Erkenntnisse geben die Schulungsteilnehmer nun an andere Bauern in Sourountouna weiter. 

Rund 90 Prozent der geschulten Kleinbauern konnten bereits ihre Erträge steigern. Bei einer Umfrage gaben 82 Prozent der Bevölkerung an, dass sie dank der Maßnahmen von World Vision besser auf die Zeit (Juni bis September) vorbereitet sind, in der Nahrungsmittel knapp werden.