Wirksame Hilfe für Kinder

Zu Projektbeginn hat World Vision gemeinsam mit der Bevölkerung die Probleme im Bereich Ernährung und Gesundheit analysiert. Zentrale Frage: Warum sind so viele Kinder mangelernährt und krank? 
 

Enorme Herausforderungen

„Die Gründe für die hohen Krankheits- und Fehlernährungsraten waren vielfältig“, erinnert sich Helga Stamm-Berg. „Die meisten Familien sind Kleinbauern und leben von dem, was sie selbst ernten – das war aber nicht genug. Es fehlte an Know-how, auch zum Thema Krankheitsvorbeugung. Deshalb war die Hilfe von World Vision nötig und sehr willkommen.“
 

Investitionen in Fortbildungen, Gesundheitsposten und mehr

Um die Situation in Northwestern Leyte schnell, aber auch nachhaltig zu verbessern, hat World Vision hunderte Kleinbauern und ihre Familien zu ertragreicheren Feldbautechniken und zur Bio-Tierzucht geschult. Doch vor allem der Gemüseanbau verbesserte die Ernährungslage. Bereits vor 2013 zogen schon 90 Prozent der Familien eigenes Gemüse, das wichtige Vitamine liefert. Das lernten die Eltern unter anderem auf den vielen Aufklärungsveranstaltungen, auf denen auch die Wichtigkeit des Stillens betont und die Krankheitsvorbeugung und häusliche Hygiene gelehrt wurden.
 

Die Wirkung: gesündere Kinder

Dank unserer gezielten Überzeugungs- und Schulungsarbeit sowie der Investitionen in die Gesundheitsposten wissen die Familien, an wen sie sich im Krankheitsfall wenden können. Die geschulten Gesundheitshelfer untersuchen die Kinder und beraten im Krankheitsfall. Auch kennen die Eltern Maßnahmen, um sich und die Kinder besser vor Krankheiten zu schützen und ausreichend zu ernähren.“ 

„Trotz der Rückschläge durch den Taifun sind wir optimistisch, dass die Menschen in Northwestern Leyte jetzt gut ausgerüstet sind, um ihre Zukunft nun selbst in die Hand zu nehmen“, betont Helga Stamm-Berg. 

Diese Erfolge haben wir neben unseren Paten auch unseren Projektpartnern und Behörden zu verdanken.