WIRKSAME HILFE FÜR KINDER

Zu Projektbeginn hat World Vision gemeinsam mit der Bevölkerung die Probleme im Bildungsbereich analysiert. Zentrale Frage: Weshalb schließen nur rund ein Drittel der Mädchen und Jungen die Grundschule erfolgreich ab?

Enorme Herausforderungen

„Die Gründe waren vielfältig: weite Schulwege, überfüllte Klassenräume, wenig Lehrmaterialien, schlecht ausgebildete Lehrer, Unterricht mit mehreren Jahrgängen zusammen, hohe Schulkosten, geringe Kenntnisse über die Wichtigkeit von Bildung, Konflikte zwischen verschiedenen Volksgruppen“, erinnert sich Kalytta. „Angesichts der sehr jungen Bevölkerung in Tansania (etwa 50 Prozent sind Kinder unter 15 Jahren) stellt der Bildungsbereich für die Schulbehörden eine enorme Herausforderung dar. Deshalb war die Hilfe von World Vision nötig und sehr willkommen.“ 

 

Investitionen in Infrastruktur, Fortbildungen und mehr

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Um die Bildungssituation in Magoma nachhaltig zu verbessern, hat World Vision zusammen mit lokalen Gruppen und Behörden die Infrastruktur ausgebaut. Dazu wurden 64 neue Klassenräume gebaut und bestehende saniert, die Schulen mit Tischen, Stühlen und Lehrmaterialien ausgestattet sowie Lehrer fortgebildet. 


Außerdem hat World Vision bei den Eltern Überzeugungsarbeit geleistet. Kinder, Eltern und Lehrer sind zum Thema Kinderrechte geschult worden; mithilfe von Schülerklubs und Schulkomitees können die Mädchen und Jungen ihre Rechte nun gemeinsam verwirklichen. 

Die Wirkung

Dank dieser Maßnahmen besuchen immer mehr Kinder regelmäßig den Unterricht, sodass heute schon 82 Prozent der Jungen und 78 Prozent der Mädchen die Grundschule erfolgreich abschließen. Zudem werden bereits 96 Prozent der Kinder eingeschult. Diese Erfolge haben wir neben Paten auch unseren Projektpartnern und Behörden zu verdanken.