Magoma World Vision

WIE HILFE ZUR SELBSTHILFE GELINGT

Projektübergabe in Magoma, Tansania

In Tansania ist es nun soweit: Nach intensiver Vorbereitungszeit und vielen Schulungen gibt World Vision die Arbeit in die Hände der Menschen in Magoma. Sie wissen jetzt, wie sie die Entwicklung ihrer Region zukünftig voranbringen können. 

„Die Lebensumstände und Perspektiven für die Kinder in Magoma haben sich entscheidend verbessert“, freut sich Projektreferent Thomas Kalytta. „Wir danken allen Paten, dass sie das mit ihrer treuen Unterstützung möglich gemacht haben!“

Die Kraft Ihrer Hilfe

Kind Untergewicht Magoma Tansania World Vision
Anzahl der Kinder mit Untergewicht halbiert (von 29% auf 15%)
Wasser Magoma Tansania World Vision
Infektionsrate durch verunreinigtes Wasser um 50% reduziert
Schule Bildung  Magoma Tansania World Vision
96% der Kinder werden eingeschult (1999: 66%)

So war die Situation zu Beginn

Als World Vision 1999 mit der Projektarbeit in Magoma begann, bekamen Kinder und ihre Familien kaum Hilfe, wenn sie krank waren. Viele Kinder litten an Malaria, wurden durch verschmutztes Wasser krank oder waren chronisch unterernährt. Nur zwei von drei schulpflichtigen Kindern wurden eingeschult. Vor allem Mädchen brachen die Schule vorzeitig ab.

Magoma World Vision

So sieht es heute in Magoma aus

Innerhalb von 15 Jahren haben sich die Lebensbedingungen der Kinder und Familien in Magoma stark verbessert. Dazu hat World Vision u.a. mit Projektmaßnahmen wurden unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft sowie Wasser und Hygiene beigetragen. So konnte die Trinkwasser- und Gesundheitsversorgung deutlich verbessert werden. Von World Vision ausgebildete Gesundheitshelfer und Hebammen unterstützen das Personal in den Gesundheitsstationen. Auch werden die Kinder besser ernährt und sind dadurch weniger anfällig für Krankheiten. Immer mehr Mädchen und Jungen schließen die Schule erfolgreich ab. 

Nun übernehmen die Familien in Magoma selbst die weitere Entwicklung ihrer Dorfgemeinschaften. Den Grundstein dafür haben unsere Paten mit ihrer Unterstützung gelegt. Die Fotostrecke zeigt beispielhaft, wie Ihre Hilfe in Magoma wirkt - sehen Sie selbst! 

Beispiel Bildung: So wirkt sich Hilfe aus

Zu Beginn der Projektarbeit schlossen nur ein Drittel der Kinder die Grundschule ab. Wir zeigen, welche konkreten Maßnahmen World Vision umgesetzt hat und welche direkten und indirekten Auswirkungen diese langfristig auf das Leben der Kinder und ihrer Familien haben. 

Mutter Kinder Magoma World Vision

Innerhalb von 15 Jahren haben sich die Lebensbedingungen der Kinder und Familien in Magoma stark verbessert.

Mutter Kinder Magoma World Vision

Immer mehr Kinder werden eingeschult und können lesen und schreiben.

Magoma World Vision

Der gemeinsame Einsatz von Frauen und Männern in Magoma hat sich gelohnt: Sie haben mit World Vision eine neue Wasserleitung gebaut, die sauberes Wasser in ein Auffangbecken in entlegenen Dörfern im Gebirge bringt. "Um Wasser zu holen, mussten die Frauen und Kinder früher sechs Kilometer zum nächsten Fluss laufen und mit schweren Eimern beladen wieder zurück", berichtet Mohamed Salim Bodo aus dem Leitungsteam des Wasserprojekts. "Eine große Gefahr waren auch die Krokodile im Fluss." Wegen der weiten Strecke konnten viele Kinder nicht regelmäßig zu Schule gehen. Die Situation hat sich dank des Wasserbeckens geändert: An 17 Entnahmestellen bekommen die Familien jetzt sauberes Wasser. Seitdem treten immer weniger Krankheiten auf. Vor allem die lebensbedrohliche Cholera konnte eingedämmt werden.

Magoma World Vision

Mit Spar- und Kreditgruppen haben Familien günstige Darlehen bekommen und sich z.B. als Schneider selbstständig gemacht.

Magoma World Vision

Ochsen erleichtern den Kleinbauern heute die schwere Arbeit auf dem Feld. World Vision schulte 1045 Bauern in ertragssteigernden Anbaumethoden und zur Lagerung.

Magoma World Vision Frauen Kinder

479 Frauen wurden in gesunder Ernährung, Geburtsvorbereitung und Stillen geschult.

Magoma World Vision Tansania

"Auf diesen Tag haben wir die Familien vorbereitet und sie während der gesamten Projektlaufzeit in die Entwicklung und Umsetzung der Maßnahmen eingebunden", sagt Thomas Kalytta, Afrikaexperte bei World Vision Deutschland. "Nun können die Familien selbst die Entwicklung ihrer Dorfgemeinschaften übernehmen, gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten und Maßnahmen praktisch umsetzen."

Danke an alle Paten!

Den Kinder und Familien in Magoma geht es heute viel besser. Wir danken allen Paten, die das mit treuen Unterstützung ermöglicht haben! Wir sind sicher: Ihr ehemaliges Patenkind wird Sie dankbar und stolz in seinem Herzen bewahren!

Ein neues Patenkind wartet jetzt auf Sie- wir haben Ihnen die Unterlagen per Post zugeschickt. Wir sind dankbar und freuen uns über Ihre Unterstützung!