BESONDEREN KINDERN HELFEN

Zu Projektbeginn hat World Vision gemeinsam mit der Bevölkerung die Probleme von Kindern mit Behinderungen analysiert. Zentrale Frage: Wie kann man die vielen Kinder mit Behinderungen integrieren und ihnen Chancen bieten, ihren Lebensunterhalt später selbst zu verdienen?

Kinder mit Behinderungen wurden ausgegrenzt

„Kinder mit Behinderungen wurden lange ausgegrenzt. Sie wurden von ihren Eltern weder in den Kindergarten noch in die Schule geschickt, viele sogar aus Scham zuhause versteckt“, berichtet Susanne Seith, Asienexpertin von World Vision Deutschland. „Vielen Familien war nicht bewusst, dass man diese Kinder überhaupt geistig und körperlich fördern kann.“

Lehrer und Erzieher waren ebenfalls nicht auf Kinder mit Behinderungen eingestellt. Deshalb war die Hilfe von World Vision nötig und sehr willkommen. 

Förderangebote nachhaltig verbessert

Um die Förderangebote für Kinder mit Behinderungen in Ho-Chi-Minh-Stadt nachhaltig zu verbessern, hat World Vision zusammen mit den Bewohnern und Eltern Kinderklubs gegründet und unterstützt, Erzieher und Lehrer fortgebildet und eine Reha-Einrichtung saniert und ausgestattet. In den Kinderklubs fördern und unterrichten speziell geschulte Betreuer die Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten. 

Erfolgreiche Integration

Viele Kinder konnten bereits in öffentliche Schulen integriert werden und nun mit gesunden Schülern gemeinsam lernen. Zahlreiche Jugendliche haben dank einer speziellen Ausbildung und Anschubfinanzierung Einkommensmöglichkeiten gefunden, etwa mit kleinen Wäschereien, Zeitungskiosken oder einem Handwerk. 
 

Diese Erfolge haben wir neben unseren Patinnen und Paten auch unseren Projektpartnern und örtlichen Behörden zu verdanken. Das Sozialministerium übernimmt jetzt die Finanzierung der Kinderklubs.