El Mina Mauretanien Projekt World Vision Kinder

WIE HILFE ZUR SELBSTHILFE GELINGT

Projektübergabe in El Mina, Mauretanien

In Mauretanien ist es nun soweit: Nach intensiver Vorbereitungszeit und vielen Schulungen gibt World Vision die Arbeit in die Hände der Menschen in El Mina. Sie wissen jetzt, wie sie die Entwicklung ihrer Region zukünftig voranbringen können.

„Die Lebensumstände und Perspektiven für die Kinder in El Mina haben sich deutlich verbessert“, freut sich Projektreferentin Kerstin Koch. „Wir danken allen Paten, dass sie das mit ihrer treuen Unterstützung möglich gemacht haben!“

Die Kraft Ihrer Hilfe

Wasser Dürre sauber Hygiene Durst Verdursten Ernte Landwirtschaft
86% der Familien haben sauberes Wasser (1999: 30%)
Gesundheit Gesundsheitsversorung Krankheit Vorsorge Medizin Arzt Kinder
100% der Bewohner haben Zugang zu einer Gesundheitseinrichtung (1999: 27%)
Bildung Schule Kinder Analphabtismus Einschulung Kinder World Vision
91% der Kinder werden eingeschult (1999: ca. 17%)

So war die Situation zu Beginn

El Mina ist eines der ärmsten Stadtviertel von Nouakchott, der Hauptstadt Mauretaniens. Die Bevölkerung wächst rasant, weil viele Familien aufgrund der Dürre ihr Vieh verloren haben und auf dem Land nicht mehr leben können.

Als World Vision nach El Mina kam, mangelte es vor allem an sauberem Trinkwasser. Nur 27 Prozent der Bewohner hatten Zugang zu Gesundheitseinrichtungen. Es gab nicht genügend Klassenräume und gut ausgebildete Lehrer, sodass viele Kinder entweder gar nicht eingeschult wurden oder die Schule vorzeitig abbrachen.

Dürre Vieh Landwirtschaft Trinkwasser Gesundheit Kinder World Vision
Kinder Schule World Vision Klassenräume Lehrer Bildung

So sieht es heute in El Mina aus

Innerhalb von 16 Jahren haben sich die Lebensbedingungen der Kinder und Familien in El Mina deutlich verbessert. Dazu hat World Vision unter anderem mit Projektmaßnahmen in den Bereichen Wasser und Hygiene, Gesundheit und Ernährung sowie Bildung beigetragen.

Die meisten Familien haben heute bereits Zugang zu sauberem Trinkwasser, und sogar alle Familien können sich in einer Gesundheitsstation behandeln lassen. Bereits 82 Prozent der Kinder sind vollständig geimpft (1999: 53 Prozent

Prozent). Die Bedingungen für eine gesunde Entwicklung der Kleinkinder haben sich somit dank der Unterstützung der Paten deutlich verbessert.

Auch im Bereich Bildung hat sich viel getan: Mehr als 90 Prozent der Kinder werden eingeschult und immer weniger Kinder brechen die Schule frühzeitig ab (2015: nur noch 8 Prozent, 2006: 29 Prozent).

Nun übernehmen die Familien in El Mina selbst die weitere Entwicklung ihres Stadtteils. Den Grundstein dafür haben unsere Paten gelegt. Die Fotostrecke zeigt Beispiele, was Ihre Hilfe in El Mina bewirkt – sehen Sie selbst!

Beispiel Bildung: So wirkt Ihre Hilfe

Wir sind dankbar für alles, was wir mit Unterstützung der Paten in El Mina erreichen konnten: Innerhalb von 16 Jahren haben sich die Lebensbedingungen der Kinder und Familien stark verbessert. Am folgenden Beispiel aus dem Bereich Bildung wird deutlich, welche konkreten Maßnahmen World Vision umgesetzt hat und was diese im Leben der Kinder und ihrer Familien bewirkt haben.

Schule Bildung El Mina World Vision Projekt

Die von World Vision gegründeten 17 Kinderzentren sind nicht nur Bildungs und Fördereinrichtungen für Kinder und Erwachsene. Sie helfen den Familien auch, unabhängig von Hilfe zu werden, unter anderem mit Einkommen schaffenden Maßnahmen.

Schule Bildung El Mina World Vision Projekt

Mädchen und Frauen lernen dort nicht nur Nähen, sondern werden auch in der Herstellung von Perücken geschult.

Schule Bildung El Mina World Vision Projekt

World Vision klärt gemeinsam mit den Ehrenamtlichen die Kinder und Familien gezielt und umfassend über vorbeugende Maßnahmen auf, wie etwa das Abkochen von Trinkwasser, Hygiene, Händewaschen und die richtige Anwendung von Moskitonetzen.

Schule Bildung El Mina World Vision Projekt

World Vision klärt gemeinsam mit den Ehrenamtlichen die Kinder und Familien gezielt und umfassend über vorbeugende Maßnahmen auf, wie etwa das Abkochen von Trinkwasser, Hygiene, Händewaschen und die richtige Anwendung von Moskitonetzen.

Vom Impfgegner zum Befürworter

Früher lehnten viele Menschen in El Mina Schutzimpfungen für Kinder ab. Führungspersönlichkeiten sagten, das sei eine schlechte „westliche Praktik“. Den Menschen war nicht bewusst, dass durch Impfungen schlimme Krankheiten vermieden werden können.

World Vision hat in El Mina intensive Aufklärungsarbeit geleistet und dabei eng mit den Führungspersonen wie zum Beispiel Imamen zusammengearbeitet. Daraufhin ließen immer mehr Eltern ihre Kinder impfen.

Der Imam Mohamed Ould Ebeid sagte zu einem World Vision-Mitarbeiter: „Ich hoffe, Gott vergibt mir, dass ich durch meine Ignoranz zum Tod einiger armer Kinder beigetragen habe, indem ich mich anfangs mit allen Mitteln gegen die Schutzimpfungen wehrte.“

El Mina Schutzimpfung Impfung impfen Kinder Kinderimpfung

Danke an alle Paten!

Den Kinder und Familien in El Mina geht es heute viel besser. Wir danken allen Paten, die mit ihrer treuen Unterstützung einen großen Beitrag dazu geleistet haben! Wir sind sicher: Ihr ehemaliges Patenkind wird Sie dankbar und stolz in seinem Herzen bewahren!

Ein neues Patenkind wartet jetzt auf Sie - wir haben Ihnen die Unterlagen per Post zugeschickt. Wir sind dankbar und freuen uns über Ihre Unterstützung!