BEISPIEL WASSER UND HYGIENE: SO WIRKT SICH HILFE AUS

15 Jahre hat World Vision mit Unterstützung deutscher Paten dazu beigetragen, das Leben der Kinder und Familien in Chari zu verbessern. „Ich bin dankbar dafür, dass wir diesen Menschen gemeinsam helfen und damit so viel Gutes bewirken konnten“, sagt Albrecht Hartmann, der das Projekt für World Vision Deutschland koordiniert. 

Schmutziges Wasser macht krank

Besonders deutlich wird das am Beispiel Trinkwasserversorgung. „Als wir nach Chari kamen, haben wir die Kinder und ihre Familien zunächst gefragt, welche Probleme am größten sind“, erklärt Albrecht Hartmann das übliche Vorgehen zu Projektbeginn. Auch die Behörden wurden eingebunden. Dabei kam heraus, dass nur jede 20. Familie Zugang zu sauberem Trinkwasser hatte. 

In Chari gab es nur wenige Brunnen, noch dazu weit entfernt von den Dörfern. Deshalb schöpften die Familien Wasser aus Flüssen oder stehenden Gewässern in ihrer Nähe. Das schmutzige Wasser machte viele Kinder krank: Sie litten häufig an Durchfall, etliche starben daran. „Wie wichtig es zum Beispiel ist, Toiletten zu benutzen und sich regelmäßig die Hände zu waschen, wussten die meisten nicht“, berichtet der Afrika-Experte. Nicht zuletzt fehlte Geld für Baumaterial. 

Junge Wasser Chari Tschad World Vision

Sauberes Wasser - gesunde Kinder

Um die Gesundheitssituation dauerhaft zu verbessern, hat World Vision zusammen mit den Bewohnern von Chari Brunnen und Toiletten gebaut. „Außerdem haben wir den Kindern und Eltern erklärt, wie Hygiene und Gesundheit zusammenhängen. Ohne dieses Wissen kann sich langfristig nichts ändern“, weiß Albrecht Hartmann, der für World Vision mehrmals in den Tschad gereist ist, um die Arbeit vor Ort zu koordinieren und konkrete Maßnahmen mit den Bewohnern zu planen. „Die Fortschritte, die World Vision in 15 Jahren gemeinsam mit den Kindern, ihren Familien, den Behörden und Partnern in Chari erreicht hat, wären ohne die Unterstützung der Patinnen und Paten aus Deutschland nicht denkbar gewesen. Herzlichen Dank, dass Sie diese Hilfe möglich gemacht haben.“