Partnerschaftliches Projektmanagement

Gemeinsames Ziel aller Maßnahmen ist, bedürftigen Menschen, vor allem den Kindern, zu helfen und ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Zu den Grundsätzen unserer Arbeit zählt, dass wir die Menschen in den Entwicklungsländern als Partner verstehen, die von der Planung bis zum Projektabschluss aktiv in die Projektarbeit eingebunden sind.

Die Regional-Entwicklungsprojekte von World Vision basieren weltweit auf einem einheitlichen Konzept, in dem Standards für die Vorbereitung, Überprüfung und Anpassung von Projekten festgelegt sind („Leap“).

1. Datenerhebung

Zunächst werden die örtlichen Gegebenheiten eines möglichen Projektgebietes analysiert.

2. Projektplanung

Nun haben vor allem die Bewohner des Gebietes das Wort. Mithilfe ihrer systematisch erfassten Aussagen über die Lebensbedingungen findet die Projektplanung statt.

3. Projektdurchführung/Beobachtung

Mit den Spenden der Patinnen und Paten finanzieren wir umfassende und langfristige Entwicklungsmaßnahmen, die dem Kind und seinem Umfeld zugutekommen. Die einheimischen World Vision-Mitarbeiter besuchen die Gebiete regelmäßig, halten die Veränderungen in halbjährlichen Fortschrittsberichten fest und überprüfen immer wieder die ursprünglichen Ziele. Denn wenn sich im Laufe der Zeit die Bedingungen ändern, etwa durch eine Dürre, müssen die Aktivitäten angepasst werden.

4. Evaluierung

Zusätzlich werden die Projekte alle vier bis fünf Jahre einer externen Prüfung unterzogen.

5. Reflexion

Am Ende eines Projektes werden die Evaluierungsergebnisse ebenso wie Veränderungen im Projektumfeld systematisch analysiert und bewertet. Die gemeinsamen Erkenntnisse und Lernerfahrungen führen im nächsten Schritt entweder zu einer Projektanpassung oder zur Projektübergabe.

6. Projektübergabe

World Vision übergibt die Projektarbeit schrittweise an die Bevölkerung, die sie nun eigenverantwortlich weiterführt.

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