Mithilfe des Rainbow-Stiftungsfonds wird ein Brunnen in Karemo gebaut

Wasser ist Leben

Neuer Brunnen für die Menschen in Karemo

Wasser ist Luxus für die Armen, was wir beim täglichen Genuss von sauberem Trinkwasser nur zu leicht vergessen.

Wasser marsch

Der Rainbow Stiftungsfonds hat 2017 einen Brunnen mit 23.000 € im World Vision-Projektgebiet Karemo in Kenia finanziert.

Mithilfe der Rainbow-Stiftung wurde ein Brunnen in Karemo gebaut

Das Brunnenloch ist gebohrt

Es war ein großes Ereignis für Groß und Klein im Dorf Nyajouk im World Vision-Projektgebiet Karemo. Am 24. Februar 2017 kam das Bohrexperten-Team mit großem Gerät, um einen Brunnen in ihrem Dorf zu bohren. Nach drei Tagen und ca. 40 m Tiefe war es dann so weit: das Wasser sprudelte zur Freude aller! Da die Wasserqualität erwartungsgemäß nicht ganz so gut ist (u.a. zu viel Eisen und Natriumgehalt) haben die WASH (Wasser, Sanitär und Hygiene)-Experten von World Vision wie geplant noch eine Wasseraufbereitungsanlage installiert.

Projektbeschreibung

Im Westen Kenias, etwa 400 Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt, hat World Vision im Jahr 2006 das Regional-Entwicklungsprojekt Karemo begonnen, um gemeinsam mit den Familien die Armut umfassend und nachhaltig zu bekämpfen. Hier sind die Menschen besonders arm, denn die meisten sind auf die Erträge der Landwirtschaft angewiesen. Doch ausgelaugte Böden und unregelmäßige Regenfälle führen immer wieder zu Missernten.

In Kenia gibt es nicht ausreichend Wasser für alle
Wasser muss von weit her geholt werden

Naturkatastrophen verschärfen zudem die Armut der Menschen, die ihre Ernten oder Häuser verlieren. Sauberes Trinkwasser ist immer knapper geworden. Frauen und Kinder müssen durchschnittlich mehr als 5 Kilometer laufen, um Wasser zu schöpfen. So steht auch in den Familien nur wenig Wasser zum Kochen und für die Hygiene zur Verfügung. Für 57% der Menschen werden regelmäßig die Nahrungsmittel knapp, darunter leiden vor allem die Kinder. Trotzdem sind sie es, die stundenlang Brennholz sammeln und Trinkwasser holen müssen. Das beeinträchtigt natürlich ihren Schulbesuch und die Konzentration. So schaffen es nur knapp 58% der Schüler, die Grundschule abzuschließen. Entsprechend groß ist die Gefahr, auch in Zukunft arm zu bleiben und keine Zukunftsperspektiven zu erhalten.